Tarifvertrag tarif post

Insgesamt gab es 2014 (neueste verfügbare Daten) in der EU über 1,9 Millionen Entsendungen (das sind 0,7 % der gesamten Erwerbsbevölkerung in der EU), ein Anstieg um 10,3 % im Vergleich zu 2013 und um 44,4 % gegenüber 2010. Der Aufwärtstrend folgte in den Jahren 2009 und 2010 auf eine gewisse Stagnation. Die derzeitige Initiative befasst sich nicht mit einem Problem, das von der Durchsetzungsrichtlinie angesprochen wird. Sie konzentriert sich vielmehr auf Fragen, die von ihr nicht behandelt wurden und die sich auf den eu-Rechtsrahmen beziehen, der in der ursprünglichen Richtlinie von 1996 festgelegt wurde. Daher ergänzen sich die überarbeitete Entsenderichtlinie und die Durchsetzungsrichtlinie gegenseitig und verstärken sich gegenseitig. Tarifverhandlungen sind der Prozess, der für die Aushandlung von Tarifverträgen verwendet wird. Es fällt in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, Vorschriften über die Vergütung im Einklang mit ihrem Recht und ihrer Praxis festzulegen. Die zweite Änderung impliziert, dass die für die örtlichen Arbeitnehmer geltenden Vorschriften über die Entlohnung, die sich aus dem allgemein anwendbaren Recht oder den Tarifverträgen im Sinne von Artikel 3 Absatz 8 ergeben, auch für entsandte Arbeitnehmer gelten. Die EU-Plattform gegen nicht angemeldete Erwerbstätigkeit kann positiv interagieren, um betrügerische Aspekte des Phänomens der Entsendung von Arbeitnehmern zu bekämpfen. Die Entsendung ist dem Risiko ausgesetzt, nicht angemeldeten Arbeitspraktiken wie “Umschlaglöhne” oder “Cash-in-Hand” ausgesetzt zu sein, wobei nur ein Teil des Gehalts offiziell gezahlt wird, während der Rest dem Arbeitnehmer inoffiziell, Scheinselbstständigkeit und Umgehung der einschlägigen EU- und nationalen Rechtsvorschriften zuteil wird. Die EU hat ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit verstärkt und geht weiterhin gegen Briefkastenfirmen vor. Die Kommission hat im April 2014 die Einrichtung einer Plattform zur Verhütung und Abschreckung von Schwarzarbeit vorgeschlagen.

Die Plattform wird die Durchsetzungsbehörden aller Mitgliedstaaten zusammenbringen. Sie wird den Austausch bewährter Verfahren erleichtern, Fachwissen und Analysen entwickeln und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten unterstützen, um Schwarzarbeit effizienter und wirksamer zu bekämpfen. Schließlich verpflichtet der neue Unterabsatz die Mitgliedstaaten, auf der in Artikel 5 der Richtlinie 2014/67/EU genannten Website die für entsandte Arbeitnehmer geltenden Bestandteile der Entlohnung zu veröffentlichen. 1a. Sind im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats niedergelassene Unternehmen gesetzlich, gesetzlich, ordnungsrechtlich, verwaltungsrechtlich oder tarifvertraglich verpflichtet, im Rahmen ihrer vertraglichen Verpflichtungen nur Unternehmen, die bestimmte Beschäftigungsbedingungen für die Vergütung garantieren, Unteraufträge zu schließen, so kann der Mitgliedstaat auf nichtdiskriminierender und verhältnismäßiger Grundlage vorsehen, dass diese Unternehmen in Bezug auf Unteraufträge mit Unternehmen im Sinne von Artikel 1 Absatz 1, die Arbeitnehmer in ihr Hoheitsgebiet entsenden, derselben Verpflichtung unterliegen.

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